CNN verbreitet „Fake News“, sagt Venezuelas Regierung


Krass!/Venezuela

Der venezolanische Präsident Maduro bezeichnete CNN am Sonntag als „Fake News“, die aus seinem Land „weit weg verschwinden“ sollen. Maduro wirft der spanischen Version des Senders vor, 24 Stunden pro Tag negativ über Venezuela zu berichten, statt Nachrichten aus aller Welt zu zeigen.

CNN Venezuela
CNN Fake News in Venezuela? Bild: gemeinfrei

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro sagte am Sonntag, dass er den US-Nachrichtensender CNN aus Venezuela werfen lassen wird. Grund: Die Verbreitung von Fake News. „CNN braucht seine Nase nicht mehr (in die Angelegenheiten) Venezuelas stecken. Ich will, dass CNN verschwindet, aus Venezuela weit weg verschwindet“, sagte Maduro.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Der Sender verdrehe die Wahrheit, stelle Stories falsch dar und mische sich in fremde Angelegenheiten ein. Maduro traft diese Aussage, nachdem der US-Sender über die Situation an einer Schule in Caracas berichtet hatte. „Einige Medien wie CNN versuchen zu manipulieren. Sie dürfen nicht manipulieren! Das ist unser Geschäft, das der Venezolaner“, sagte er.

Letzte Woche hatte PanAmPost gemeldet, dass eine Schülerin den Präsidenten im nationalen Fernsehen dazu aufgefordert hatte, die Bedingungen an ihrer Schule zu verbessern. Sie bat darum, die Sicherheit zu erhöhen und die Infrastruktur und Nahrungsversorgung zu verbessern, damit ihre Klassenkameraden nicht mehr hungern müssen.

CNN en Español besuchte die Schule und sprach mit dem dort beschäftigten Personal über den Schüler und ob Maduro etwas gegen die Situation unternommen habe. Natürlich steckte die Absicht dahinter, negativ über Venezuelas Regierung zu berichten.

Maduro bekräftigte, dass die junge Dame „kritisch und revolutionär“ die Wahrheit gesagt habe und er sich um die Probleme kümmern werde. Allerdings sei dies die Angelegenheit seiner Regierung, und nicht die eines ausländischen Nachrichtensenders.

Maduro warf dem US-Nachrichtenkanal in der Vergangenheit immer wieder Versuche vor, seine Regierung zu destabilisieren. CNN en Español sei Teil einer breit angelegten Kampagne „brutaler psychologischer Kriegsführung“ zur Destabilisierung Venezuelas.

Es werde 24 Stunden pro Tag versucht, Venezuela schlecht aussehen lassen, statt über die Geschehnisse in der Welt zu berichten.“ Der Kanal gilt als Sprachrohr der US-Regierung und der Wallstreet. Auch US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Sender vor Reportern zuletzt als „Fake News“.

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elnacionalzerohedgenytimes


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1 Comment

  1. Das wird schon so sein mit CNN; wenn das sogar der US Präsident sagt. Doch was Maduro betrifft: die venezolanische Regierung bräuchte nur Reformen im Sinne der Marktwirtschaft durchführen und nicht gegen diese. Maduro wird scheitern, wie Fidel Castro auch. Es langt im Sozialismus nämlich immer nur für die gleichmäßige Verteilung von Armut. Mehr ist nicht drin.
    Dabei ist Venezuela ein reiches Land, reich an Öl.
    Es gibt zwar einen Wirtschaftsboykott seitens der USA, der auch von Merkel gehorsam befolgt wird.
    Aber China und Russland halten sich nicht daran. Wobei Russland selbst Öl hat. Damit ist China für Venezuela der Rettungsanker.
    Aber was nützt das, wenn ein verbohrter Sozialist an der Staatsspitze steht?

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