CIA wollte Kim Jong-Un ermorden – Nordkorea


Krass!/Nordkorea/Südkorea/USA

Hat die CIA versucht, Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-Un zu ermorden? Angeblich hat der Geheimdienst der Volksrepublik ein entsprechendes Komplott vereitelt.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
CIA Nordkorea Kim Jong-Un Attentat
CIA Nordkorea Kim Jong-Un Attentat, Bild: Gegenfrage.com

Die Führung in Nordkorea behauptet, dass die Central Intelligence Agency (CIA) und der Intelligence Service (IS) versucht haben, Kim Jong-Un zu ermorden. Dies habe der nordkoreanische Geheimdienst aufgedeckt. Die Aktion hat mit den eskalierenden Spannungen mit dem Westen zu tun, so heißt es.

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur KNCA haben die CIA und südkoreanische Geheimdienst „einen bösartigen Plan ausgeheckt, um der obersten Führung der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea zu schaden“, indem sie Kim Jong-Un während einer Militärparade oder einer Veranstaltung im Sonnenpalast von Kumsusan zum Ziel hatten.

Nordkoreanische Geheimdienstler behaupten, die CIA habe geplant, Kim mittels biochemischer, nanotoxischer und radioaktiver Substanzen zu ermorden. Die entsprechenden Symptome wären allerdings erst sechs oder zwölf Monate später aufgetreten.

Die südkoreanischen und amerikanischen Geheimdienste hätten einen Nordkoreaner bestochen, der das Attentat verüben sollte. So sollen in dieser zwei Überweisungen in Höhe von je 20.000 Dollar und zwei Weitere in Höhe von je 100.000 Dollar ausgeführt worden sein.

Nordkorea bezeichnete die Organisationen als „Terroristengruppen“. Das Komplott der „US-Imperialisten“ und der „Marionettenclique“ (Südkorea) sei einer „Kriegserklärung“ gleichzusetzen.

Die Lage in der Region ist aufgrund der aggressiven Militärpräsenz der USA sehr angespannt. Als Reaktion führte Nordkorea Raketentests durch, die gegen UN-Resolutionen verstoßen. Die USA hatten zuletzt ebenfalls zwei Raketentests durchgeführt.

Nordkoreanisches Volk „wütend“

Die „Abscheulichen Verbrechen“ der CIA und des IS habe die nordkoreanische Armee und das Volk „wütend“ gemacht. Laut einem Bericht von KCNA sagte Jon Myong Chol, Offizier der koreanischen Volksarmee: „Die CIA und der IS sind die abscheulichsten terroristischen Gruppen.“

Auch Bürger wurden nach ihren Meinungen befragt, mit ähnlichen Aussagen. Inwieweit es sich dabei um Propaganda handelt, ist leider unklar. Am 03. Mai veröffentlichte die nordkoreanische Zeitung Uriminzokkiri einen Artikel, laut dem Nordkorea „die nukleare Abschreckung mit Höchstgeschwindigkeit“ ausbauen will.

„Die jüngste Konfrontation mit den USA erinnert uns noch einmal an die eiserne Wahrheit, dass man eine eigene Macht aufbauen muss, um sich von dem Wirbelsturm der Geschichte zu verteidigen.“

Frühere Attentate der CIA (Liste sicher unvollständig)

  • 1955: Anschlag auf Chinas Ministerpräsidenten Tschou En-Lai durch einen Flugzeugabsturz. Tschou überlebte das Attentat.
  • 1957: Putsch- und Tötungsversuch des syrischen Präsidenten Shukri al-Quwatli.
  • 1959: Anschlag auf den kambodschanischen Prinzen Sihanouk. Wurde vereitelt.
  • 1960: Anschlag auf den kongolesischen Ministerpräsidenten Patrice Lumumba. Der Versuch misslang. Ein Jahr später unterstützte die CIA die Opposition, die Lumumba tötete.
  • 1963: Unterstützung bei der Ermordung des südvietnamesischen Präsidenten Ngo Dinh Diem.
  • 1965: Regierungsputsch und Massaker in Indonesien.
  • 1973: Unterstützung beim Sturz und der Ermordung des chilenischen Präsidenten Salvador Allende.
  • 1983: Putschversuch der Assad-Regierung in Syrien

Quellenangaben anzeigen
bbc, kcnauriminzokkiri

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11 Comments

  1. Abgesehen vom damit verbundenen Bruch des Völkerrechts, darin haben die USA eine große Übung, wäre der Welt aber ein Problem erspart geblieben. Es wäre aus meiner Sicht wirklich ein Vorteil für die Menschen weltweit, wenn diese Steinzeit Diktatur in Nordkorea beendet würde.

    Ich habe schon lange darüber nachgedacht, warum Nordkorea laut Beschluss der UNO keine eigenen Atomwaffen haben darf.
    Normalerweise steht nämlich allen Staaten dasselbe Recht zu: Nordkorea oder Israel, oder Indien, Pakistan oder Frankreich: alle haben das gleiche Recht und dürfen Atomwaffen entwickeln.
    Allerdings- und darin liegt meine Antwort auf das Völkerrecht: diese Staaten müssen ihr Umfeld beachten.
    Weder das andere Korea, noch China, noch die Sowjets oder heute Russland wollen das Nordkorea Atomwaffen besitzt.
    Eigentlich befürwortet das keiner.
    Und genau das hätte das Regime beachten müssen.
    Wenn es Angst vor einem US Angriff hat, bräuchte dieses Regime nur klein beigeben und das große China um einen Beistandsabkommen bitten. Das wäre ohne Zugeständnisse nicht zu bekommen gewesen. Na und? Dann macht man eben Zugeständnisse. Aber jetzt ist der Zug für das nordkoreanische Regime abgefahren.
    Der nächste Zug geht in Richtung Hölle- nicht für das Volk,
    weil der Krieg ausfällt, aber für das Regime.
    Ich bin überzeugt, dass im Hintergrund ganz aktuell Bemühungen zu einem Putsch in Phönjang laufen.
    Wenn dieser überaus dumme Kim Un Jong verschwände, auf welche Weise ist doch egal, wäre die Welt wenigstens um einen Konflikt ärmer. Dann dürften vielleicht sogar Nordkoreaner einen Zug besteigen um sich Südkorea anzuschauen oder dort Verwandte zu besuchen.

  2. Jürgen Borowski

    ……..wäre die Welt um einen Konflikt ärmer.

    Nordkorea ist nicht das Problem.Das Problem sind die USA, diese schüren
    einen Konflikt nach dem anderen.Wer hat denn 1950 Nordkorea angegriffen.
    Wie viele Krieg hat Nordkorea seitdem geführt.? Wie viele die USA?
    Die USA haben sich noch nie an Völkerrecht gehalten.
    Würden die USA verschwinden wären wir um einige viel mehr Konflikte ärmer.

  3. @ Malocher: Ich bin auch überrascht gewesen, als ich diesen wirren Gedanken dünnsch..ss von Jürgen Borowski gelesen habe. Es ist besonders herovozuheben, dass er etwaige Behauptungen aufstellt, die ihm die Fakemedien aufgezungen haben zu glauben. Seinem Text nach zu urteilen, glaubt er sogar den Kim zu kennen und das Böse in ihm sehen zu können. Ich bin gespannt was er als nächstes postet.

  4. @ Malocher und Nagamuto

    Aus dem Alter bin ich längst heraus, dass ich der Indoktrination der Massenmedien zum Opfer fallen würde.
    Es gibt allerdings noch eine andere Indoktrination und diese geht von einer Vielzahl alternativer Seiten aus.
    Diesem scheint Ihr zum Opfer gefallen zu sein, weil Ihr anscheinend nicht in Zusammenhängen denken könnt.
    Ich war jedenfalls schon geboren, als der Koreakrieg lief.
    Niemand hat Nordkorea angegriffen, sondern die nördliche Zone des sowjetisch- chinesisch besetzten Korea gedachte die amerikanische Zone zum Glück des Sozialismus zwingen zu können. Das haben amerikanische Truppen zum Glück verhindert. Den Fall Polens (dafür waren die Engländer in den Krieg gezogen) konnte der Westen nicht mehr verhindern. Genauso wenig wie die Teilung Deutschlands, obwohl letzteres eine zwangsläufige Entwicklung war.
    Lest Ihr beiden Grünschnäbel Eure DDR Geschichtslügenbücher weiter. Verstehen werdet Ihr die Welt dennoch nicht. Das nordkoreanische Steinzeitregime wird jedenfalls nicht mehr lange am Leben sein, weil China das nicht will.

  5. @Jürgen: Nach Ihren neusten Zeilen bin ich mir jetzt ganz sicher, dass ich den Nagel auf den Kopf getroffen habe. Nun gut, zu früheren Zeiten waren die Menschen wie in Trance und sahen in jedem Lügenmächen der Fakemedien und auch Regieungen die Wahrheit, wie z.B. etwas Neueres von Merkel „.. wir müssen unsere Freiheit am Hindukush verteidigen …“ Wenn wir das ganze Gebahren jetzt betrachen, was hat sie nach Ihrer Meinung damals gemeint? Wissen Sie eigentlich was die Amerikaner in Korea angerichtet haben, an was die Chinesen und Russen sicherlich noch nicht einmal Gedanken verloren haben?

  6. Vorstellen könnte ich es mir. Mich wundert ohnehin, das es noch niemand versucht haben soll.
    Die Frage ist nur-was dann? Haben wir überhaupt ein Bild von Nordkorea, das authentisch ist? Das, was nicht vom Mainstream gezeichnet wird? Und nur das zeigt, was wir sehen sollen?Wissen wir etwa, wie die Nordkoreaner denken?
    Vielleicht würde eine Ermordung Kim JOng Uns dann einen tatsächlichen Krieg bedeuten?

  7. Den Grünschnabel könnte ich zurücknehmen, obwohl das niemand verlangt hat.
    Das wäre kein Problem. Ich bin ja froh, dass außer Helmut und mir noch mehr Leute sich dazu hergeben.
    Ich habe versucht, von Tichy und Epoch den einen oder anderen mir genehmen Leser hierher herüberzuziehen.

    Und dennoch gibt es nicht nur das Problem der Lügenpresse, sondern die Lügenpresse provoziert eine Menge alternativer Meldungen, die ihrerseits es mit der Wahrheit nicht genau nimmt.
    Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
    Was den obersten Häuptling in Phöngjang betrifft, so bin ich von dessen baldigem Verschwinden überzeugt. Einfach mal abwarten was passiert. China hat längst die Geduld verloren und darauf kommt es an. Die USA verteidigen lediglich ihre Weltmachtrolle und da sind weitere Atomwaffen in Händen potentieller Gegner nicht erwünscht.
    Russland will auch keine Atomwaffen an seiner Grenze, genauso wie China.
    Das Problem mit Nordkorea ist deren Verbohrtheit, was man schon an der dort herrschenden Kleiderordnung erkennen kann. Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, nur weil die Lügenpresse das Lügen gewohnt ist, offensichtliche Dinge wie den Steinzeitkommunismus in Nordkorea zu verharmlosen mit der Begründung, die Meldungen kämen von diesen Medien. Selbst dort, bei diesen Medien, gibt es nämlich gelegentliche Lichtblicke.
    Und darum, um die Beurteilung des weiteren Überlebens des jetzigen Nordkorea geht es doch.
    Ich erkenne in der Welt eine klare Hackordnung und wer dagegen verstösst hat nur dann eine Chance, wenn er zumindest einen der Großen auf seiner Seite hat.
    Nordkorea hat dagegen verstossen und tut dies nachwievor und hat eben keinen Großen mehr hinter sich.
    Der Oberhäuptling dort wird verschwinden, so oder so und niemand wird dem Nachweinen. Wenige Jahre später ist das dann auch vergessen, weil es wieder andere Probleme geben wird.

  8. Schon klar, Bürgender. Wenn man 1989 sich die Bilder aus Ostberlin oder Leipzig ansah, dann war das auch nicht „schrecklich“.
    Ändert aber nichts daran, dass die Nordkoreaner nicht ins Ausland reisen dürfen und somit eingesperrt sind. Noch nicht mal nach China.
    Denn von dort könnten die dann weiter nach Südkorea.
    Gewaltenteilung? Fehlanzeige.

  9. Jo. Aber das ist doch wohl deren Problem. Bzw. rechtfertigt das kein US-Flächenbombardement auf Zivilisten.

  10. Das stimmt. Doch war genau von einem Flächenbombardement die Rede?
    Es ging um Überlegungen den Kim Jong Un zu beseitigen.
    Ähnliche Überlegungen werden derzeit mit hoher Sicherheit innerhalb der chinesische Dienste angestellt.

    Grundsätzlich haben die Nordkoreaner das Recht mit dem „Steinzeitkommunismus“ glücklich zu werden, ich glaube, das sagte ich schon. Da hat sich niemand einzumischen.
    Aber auch darum geht es nicht, obwohl, wenn die kommunistischen Rädelsführer entmachtet sind, wahrscheinlich auch dort die Wiedervereinigung ansteht.
    Es geht allein um die nukleare Aufrüstung dieses Staates und dazu gab es (hat mit den USA wenig zu tun) eine eindeutige Mehrheit unter den 193 Mitgliedern der UNO.
    Das ist Fakt und das Regime in Phöngjang verstösst seit langen Jahren immer wieder dagegen.
    Das Bedrohungsszenarium von Seiten Südkoreas und der USA ist zwar auch real, aber dagegen hätte ein Bündnisvertrag mit China jederzeit geholfen.

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