Chinas Militär warnt vor bewaffnetem Konflikt mit USA


China/Militär/USA

Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und China seien so bedrohlich, dass ein bewaffneter Konflikt nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Dies sagte Liu Guoshun von der Zentralen Militärkommission Chinas. Droht wirklich ein Krieg oder ist wieder nur das Budget alle?

China USA Krieg
Flaggen USA + China, beide gemeinfrei

Die wachsenden Spannungen zwischen den USA und China durch die protektionistische Haltung des US-Präsidenten Donald Trump könnten zu einem Handelskrieg führen. Auch ein bewaffneter Konflikt sei ein absolut reales Szenario. Dies sagte Liu Guoshun, ein Vertreter der chinesischen Zentralen Militärkommission.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Gewalt sei in naher Zukunft nicht mehr auszuschließen. „Ein Krieg innerhalb der Amtszeit des Präsidenten“ und ein „noch heute Abend ausbrechender Krieg“ seien heute nicht mehr einfache Parolen, „sondern die Realität“, so Liu laut einem Bericht des britischen Independent.

Die Zentrale Militärkommission hat ihren Sitz im Verteidigungsministerium in Peking und verfügt über den direkten Befehl über die Volksbefreiungsarmee.

Ob die Spannungen mit den USA wirklich so enorm groß sind, oder ob nur wieder das Militärbudget alle ist, darf jeder selbst einschätzen. Traditionell ist in Zeiten klammer Kassen das Geschrei am größten, s. auch hier, hier oder hier.

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independent

3 Comments

  1. Die Kifferarmee, die aus allen Ländern mit blutigen Nasen rausgeworfen wurde, die von ihr überfallen wurden, soll gegen China einen Krieg gewinnen?
    China kann mit 300 Millionen Toten leben, die USA nicht.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Da China auf die USA angewiesen ist (über zwei Billionen Dollar Schuldtitel zuzüglich weiterer Aktiva wie Immobilien, Industriebeteiligungen) sind das lediglich Warnschüsse an die USA,
    den Chinesen im Südchinesischen Meer nicht in die Quere zu kommen. Mehr nicht, der Atomkrieg fällt aus.
    Allerdings ist die US Rüstungsindustrie der Hauptlieferant für Chinas Rivalen Indien und da sehen wir dasselbe Spiel wie früher.
    Doch die Zeiten ändern sich. Der Intelligenzquotient der neuen US Regierung ist höher, wie der der Obama Regierung.
    Und so hat diese erkannt, hier wiederhole ich mich allerdings, dass die US Industrie nicht unter russischen Importen leidet, sondern unter chinesischen, japanischen, deutschen Importen.
    Dies zu korrigieren nutzt uns allen. Warum? Ei, weil dieses Handelsbilanzdefizit, welches die USA seit Jahrzehnten vor sich her schieben, der Hauptgrund für die Schieflage der gesamten Weltwirtschaft ist. Denn es wird nicht Ware gegen Ware geliefert, sondern gegen Geld und alles muss vorfinanziert werden. Da der Dollar jedoch keine X- beliebige Währung ist, sondern die Weltleitwährung, sind Schulden im Dollar auch immer die Schulden der Anderen.
    Der US Dollar bleibt solange in erster Position, solange es dazu keine Alternative gibt. Und diese gibt es nach wie vor nicht und ist auch nicht am Horizont erkennbar.
    Wenn die Stahlindustrie in China bei der Nachfrage schwächelt, dann wird man diese durch stärkeren Kriegsschiffbau ausgleichen. Die Autoindustrie ist es nicht. Es sind die Flugzeugträger und Großkampfschiffe, die das ausgleichen können. Gleiches gilt für die USA und Westeuropa.
    Wobei Trump sich zunächst Deutschland ausgesucht hat, die Bilanzen zu bessern. Danach kommt Japan und China dran, wobei
    China der weitaus größere Posten ist.

  3. Aber abgesehen davon, mein lieber Helmut Josef, solltest Du bitte nicht vergessen, dass die Chinesen im Gegensatz zu den USA über keinerlei praktische militärische Erfahrung verfügen.
    Es ist zwar richtig, das die US Engagements öfter fehlerhaft waren.
    Aber die Militärs lernen aus Fehlern. Wobei es im Falle der USA wohl weniger die Fehler des Generalstabs waren, sondern die Fehler der politischen Führung.
    Der Angriff auf den Irak war jedes Mal ein militärischer Erfolg,
    aber zumindest der zweite Angriff hätte besser nicht stattfinden sollen. Der erste Angriff (Kuwait) hätte durch eine klare vorherige Warnung an Saddam auch vermieden werden können.

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