China warnt USA vor Waffenverkäufen an Taiwan


China/Politik/Taiwan/USA

Chinas Außenministerium hat die USA dazu aufgefordert, Waffenlieferungen an Taiwan sofort einzustellen. Zuvor erschienen Berichte, laut denen die USA ein „groß angelegtes Waffenpaket“ an die Republik liefern wird.

China USA Waffenlieferungen Taiwan
China warnt USA vor Waffenlieferungen an Taiwan, Bild: Gegenfrage.com

Die Volksrepublik China hat die Vereinigten Staaten dazu aufgefordert, Waffenverkäufe an Taiwan umgehend zu beenden. Zuletzt wurde gemeldet, dass Washington mit der Lieferung moderner Waffen an die Insel begonnen haben soll.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying sagte am Montag, Peking stelle sich „entschlossen, klar und konsequent“ gegen die US-Waffenverkäufe an die Republik. „Wir hoffen, dass die US-Seite die hohe Sensibilität und die ernsthafte Gefahr ihrer Verkäufe an Taiwan voll und ganz erkennt.“


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Sie forderte Washington dazu auf, sich an die „Ein China“-Politik zu halten und die Lieferungen zu stoppen. Auf diese Weise könnten die chinesisch-amerikanischen Beziehungen, sowie Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße (180 Kilometer breite Wasserstraße zwischen China und Taiwan) bewahrt werden.

Nur einen Tag nachdem Außenminister Rex Tillerson nach einem Besuch in Peking abreiste, erschienen Berichte in US-Medien, dass Trump’s Regierung ein groß angelegtes Waffenpaket für die Republik vorbereitet habe. Die Vereinigten Staaten sind Taiwans einziger politischer Verbündeter und alleiniger Waffenlieferant.

Die Waffenverkäufe nach Taiwan haben Peking wiederholt verärgert, da man die Insel als Teil seines Territoriums sieht. Diese hingegen betrachtet sich als souveränen Staat, von dem sich die Volksrepublik China abgespaltet hat.


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Quellenangaben anzeigen
indianexpress


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2 Comments

  1. Aber wie soll denn sonst Taiwan darauf vorbereitet sein einen Stellvertreterkrieg gegen China zu führen, nachdem die USA in China selber genug Unruhen bzw. einen Bürgerkrieg angezettelt haben.

    Natürlich alles zum Wohle und zur Demokratisierung des Chinesischen Volkes.
    Wenn China erst im Chaos einer Bürgerkriegs versinkt können dann
    USA-Freundliche „demokratisch“ Vasallen installiert werden.
    Das hat ja in den letzten 50 Jahren suuuuper auch bei anderen Ländern geklappt, die der US-Dollar nicht mehr annehmen wollten.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Taiwan soll überhaupt keinen Stellvertreterkrieg führen!
    Denn Taiwan beabsichtigt nicht, das ungleich größere China anzugreifen.
    Es ist umgekehrt. China beansprucht Taiwan als chinesisches Territorium, obwohl seit dem Ende des letzten Weltkrieges viele Jahrzehnte ins Land gegangen sind.
    Ein Krieg ist ohnehin nicht denkbar, weil nicht zweckmäßig.
    Wenn 90 % aller Taiwan- Chinesen gegen eine Wiedervereinigung mit Peking sind, dann kann das nicht erzwungen werden und schon gar nicht militärisch.
    Washington liefert seit Jahrzehnten Waffen an Taiwan, weil damit Geld verdient wird. Militärisch bedeutsam ist das nicht. 1,35 Mrd. Chinesen werden mit 23 Millionen Taiwan Chinesen rasch fertig. Nur: man kann ohne die breite Zustimmung der Bevölkerung keine Wiedervereinigung machen. Absolut nicht!
    Washington hatte sich schon vor Jahrzehnten zur Ein- Chinapolitik bekannt. Damals wollte man China als Verbündeten gegen die Sowjetunion nutzen.
    Das ist vorbei. China lässt sich weder von Russland, noch von den USA benutzen. Die haben eigene Interessen.
    Dieses Bewusstsein wünschte ich der „deutschen“ Regierung.

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