China stellt Raketenwerfer im Südchinesischen Meer auf


China/Militär/Vietnam

China hat Raketenwerfer auf einem Atoll im Südchinesischen Meer aufgestellt. Angeblich aufgrund einer Bedrohung durch vietnamesische Kampftaucher.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
China, Südchinesisches Meer
China, Südchinesisches Meer, Bild: Gegenfrage.com

China hat auf einem Riff im umstrittenen Südchinesischen Meer Raketenwerfer aufgestellt. Angeblich aufgrund einer Bedrohung durch vietnamesische Kampftaucher. Dies meldete die chinesische Zeitung Defense Times am Dienstag.

Konkreter geht es dabei um Raketenwerfer des Typs Norinco CS / AR-1 55mm auf dem Atoll Yongshu Jiao. Das Atoll wird von China verwaltet, jedoch auch von anderen umliegenden Ländern wie den Philippinen, Vietnam und Taiwan beansprucht.

Peking erklärte, dass die militärische Aufrüstung auf den Inseln im Südchinesischen Meer „auf Abwehrmaßnahmen beschränkt“ sei und dass man all das auf eigenem Territorium mache, was man für angemessen halte.

Die USA hingegen pochen auf das Recht der freien Schifffahrt und tauchen immer wieder mit Luft- und Marinepatrouillen in der Nähe der von China beanspruchten Gewässer auf. Die Freiheit der Schifffahrt (FON) ist ein Grundsatz des Völkerrechts, nach dem Schiffe, die unter der Flagge eines souveränen Staats geführt werden, nicht von anderen Staaten beeinträchtigt werden dürfen.

Die USA berufen sich zwar darauf, haben die Konvention jedoch selbst nicht ratifiziert. Schätzungsweise werden fünf Billionen Dollar Handelsgüter pro Jahr durch das Südchinesische Meer transportiert.

Quellenangaben anzeigen
presstv


+++ Kostenloses Testmastering +++
>> Mastering-Studio aus Berlin <<

1 Comment

  1. Ja, die Hundefleischfresser!
    Ich bin schon sehr lange skeptisch hinsichtlich China.
    Da hat Russland seit Jahren existenzielle Probleme mit den USA und der Nato allgemein. In Syrien starben unnötigerweise tausende von Einwohnern, weil China keine weltpolitisch klare Position bezieht, sondern verschwommen sagt, man „müsse die Krise in Syrien politisch lösen“.
    Aber wenn es um ein paar Kampftauscher aus dem Kleinstaat Vietnam geht, dann plötzlich keine politische Lösung, sondern Granatwerfer. Ich habe es längst aufgegeben die Webseite Chinas zu lesen. Da geht es fast einzig um wirtschaftliche Themen. Geld scheint das Einzige zu sein, welches die Chinesen interessiert.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Nach oben scrollen