China mobilisiert 60.000 Soldaten – fürs Bäume pflanzen


China/Krass!

China zieht 60.000 Soldaten und Polizisten aus dem kalten Norden des Landes ab, um Bäume zu pflanzen. 84.000 Quadratkilometer sind geplant, was der Fläche Irlands entspricht.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
China Soldaten Bäume
China Soldaten Bäume, Bild: Gegenfrage.com

Über 60.000 chinesische Soldaten und Militärangehörige werden derzeit mit einer überraschenden neuen Initiative beauftragt: Bäume pflanzen. Laut der Asia Times kündigte die Zentralkommission des Landes an, dass sie Regimenter der Volksbefreiungsarmee und einige bewaffnete Polizeibeamte im Inland von ihren Posten entlang der Nordgrenze abziehen wird.

Allerdings für nichtmilitärische Aufgaben. Darunter etwa das Pflanzen von Bäumen. Um die Ziele zur Wiederaufforstung des Landes weiter zu verfolgen, plant China, im Jahr 2018 mindestens 84.000 Quadratkilometer mit Bäumen zu bepflanzen. Das entspricht ungefähr der Größe Irlands.

Damit soll die bewaldeten Fläche auf etwa 23 Prozent der gesamten Landmasse ansteigen. Derzeit sind etwa zwei Prozent bewaldet. Die Asia Times erklärt weiter, dass Mitglieder von Online-Militärforen aus den frostigen nördlichen Gebieten erklärt haben, dass sie sich darüber freuen, in wärmeren Regionen eingesetzt zu werden.

66 Millionen Bäume in Indien

Letztes Jahr brachen 1,5 Millionen Freiwillige in Indien einen Rekord und pflanzten in nur 12 Stunden 66 Millionen Bäume. Dieser Weltrekord wurde im Zusammenhang mit den Klimaschutzzielen des Landes im Rahmen des Pariser Abkommens organisiert.

Das Land hatte versprochen, 6 Milliarden Dollar für die Wiederaufforstung von 12 Prozent der gesamten indischen Landfläche bis 2030 auszugeben. Die vier Städte mit der höchsten Feinstaubbelastung der Welt liegen in Indien.

Quellenangaben anzeigen
asiatimes, independent

3 Comments

  1. Wow, das ist nun mal echter Umweltschutz! Eben gestern habe ich gelesen, dass Bäume Terpene abgeben wenn es zu heiß ist, um Wolken zu erzeugen. Wissenschaftler sind überrascht, dass dies viel bessere Aerosole sind als Schwefel, um Wolken zu bilden.

  2. http://zuerst.de/2017/10/22/technologie-mit-schattenseiten-elektroautos-treiben-lithium-und-kobaltnachfrage-in-die-hoehe/

    Nur Probleme mit Elektroautos und auch in der Zukunft nicht anders zu sehen. Zwar geben die einzelnen Elektrofahrzeuge keine Abgase ab, aber um einen Akku für ein Elektrofahrzeug zu produzieren, könnte hinsichtlich der Schadstoffbelastung ein normales Fahrzeug zwischen 50.000 und 60.000 Km weit fahren. Es ist wie mit den Solarzellen auf den Dächern.
    Ohne steuerliche Anreize, die aber auch jemand bezahlen muss, keine Nachfrage nach dieser überteuerten Energieherstellung. Wer durch Europa mit dem Auto wachsamen Auges fährt, sieht Solardächer nur in Deutschland und teils in Österreich. In den Südländern, die mehr Sonne haben, gibt es so gut wie keine Solardächer.
    Warum wohl?

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