China schlägt Russland eurasische Freihandelszone vor


China/Krass!/Russland

China hat eine Freihandelszone mit der Eurasischen Wirtschaftsunion vorgeschlagen. Der neue Wirtschaftsblock besteht offiziell seit 01. Januar 2015 und hat bislang vier Mitglieder, darunter Russland. Beide Seiten befinden sich derzeit diesbezüglich in Gesprächen, sagte Russlands Botschafter in China.

Moskau-Russland

(Fachliteratur zum Thema gibt's hier: klick)

China hat der Eurasischen Wirtschaftsunion die Errichtung einer Freihandelszone vorgeschlagen. Dies sagte Russlands Botschafter in China, Andrei Denisov laut einer Meldung der russischen Nachrichtenagentur Sputnik. Die Union besteht seit 1. Januar 2015 und hat bislang die Mitgliedsstaaten Russland, Weißrussland, Armenien und Kasachstan.

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„Unsere chinesischen Partner waren diesbezüglich zunächst sehr vorsichtig. Sie wollten sich erst davon überzeugen, dass alles funktioniert. Nun haben sie Interesse an einer Intensivierung der Zusammenarbeit, nicht nur mit den einzelnen Ländern Kasachstan, Weißrussland, Russland, Armenien und zukünftig auch Kirgisistan, sondern mit der gesamten Union. Soweit ich weiß ist sogar eine Freihandelszone mit den Mitgliedern des Bündnisses denkbar“, sagte Denisov.

Der Botschafter fügte hinzu, dass beide Seiten derzeit in Gesprächen über eine zukünftige Zusammenarbeit seien. bereits im Gespräch Mechanismen, um in Zukunft zusammenarbeiten. Auch in den Regierungen der Staaten Tadschikistan und Usbekistan wurden bereits interessierte Stimmen laut.

Bild: World Trade Center in Moskau,Wikipedia-User WeCameAsRomans, Lizenz: CC BY 3.0

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1 Comment

  1. Das bedeutet, dass China keine politische Union will. Die eurasische Union ist nicht nur eine Wirtschaftsunion, mit voller nationaler Freiheit, sondern auch eine politische Union.
    Im Gegensatz dazu ist die EU in erster Linie eine politische Union, ohne nationale Freiheit. Aber mit viel Gängelei durch die „Zentrale“.
    Deshalb hat Ungarn bereits durchblicken lassen, wenn der Druck aus Brüssel zu arg wird, aus der EU aus und in die Eurasische Union einzusteigen.

    Jedenfalls ist eine Freihandelszone etwas anderes. Die Russen wissen das genau und deshalb hält sich der Jubel in Grenzen. Aber es stärkt tendenziell die grundsätzlich freiheitlichere Eurasische Union.

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