China bereit für Konfrontation mit USA im Südchinesischen Meer


China/Militär/USA

Zwar könne China derzeit militärisch nicht mit den USA mithalten, doch sei das Land in der Lage, die USA einen Preis bezahlen zu lassen, den sie nicht tragen können. Dies schrieb eine staatliche chinesische Zeitung am Dienstag in Bezug auf den Konflikt im Südchinesischen Meer. China sei auf jede militärische Konfrontation vorbereitet.

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Bilder: Flaggen USA + China (gemeinfrei), Cinas Volksarmee (Urheber: http://www.flickr.com/people/42310076@N04, gemeinfrei), Obama (Quelle: Memegenerator), US-Kampfjet F-16 (Urheber: USAF, gemeinfrei)

Die staatliche chinesische Zeitung Global Times schrieb in einem Leitartikel am Dienstag, dass die USA einen Preis bezahlen müssen, „den sie nicht tragen können“, für den Fall dass Washington in den Konflikt im Südchinesischen Meer interveniert.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

China bezeichnet die militärische Aufrüstung der USA als „direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit“, so der Bericht weiter. „Auch wenn China militärisch mit den USA kurzfristig nicht mithalten kann, sollte es doch in der Lage sein, die USA einen Preis bezahlen zu lassen, den sie nicht tragen können, für den Fall dass sie gewaltsam im Südchinesischen Meer eingreifen.“

„China ist ein ruhiges Land, das den Dialog über die umstrittene Region begrüßt“, führte die einflussreiche Zeitung weiter aus, „aber es muss auf jede militärische Konfrontation vorbereitet sein.“

4 Comments

  1. Wäre Russland nicht, könnte die Nato mit China Schlitten fahren.
    Und das weiß die Welt und China ebenfalls und wahrscheinlich auch Kaiser Wilhelm.

  2. @Dieter Porten
    Ich bin erstaunt, wirklich! Auf Grund welcher genauen und aktuellen Kenntnis in Bezug auf die derzeitige Waffenstärke Chinas leitest du diese unsinnige Aussage ab? Das ist genau das Gegenteil, was das Pentagon dem US Congress meldet! China konventionell zu besiegen, also ohne A-Waffen einzusetzen, das geht nicht. Die Strategie und Angriffstaktik dafür müsstest du mir präzise im Detail schildern, am Besten du schickst diese Pläne gleich nach Washington D.C.
    Angriffs-Szenarien werden rund um die Uhr auf Großrechnern simuliert. Was den Amis blüht, wissen die auf Grund dieser Simulationen besser als du. Die NATO gegen China, hahaha, der ist gut. Die NATO-Partner haben ja auch alle ihre Luftwaffenbasen in Asien, oder etwa nicht? Entfernung London – Peking in direkter Luftlinie sind wie viel Kilometer? Dummerweise darf man so eine Route nicht fliegen! Stichwort : Luftraumverletzung. Kein Kampfjet eines NATO Partners würde rein aus technischen Gründen nach China fliegen. Dazu müsste man sie vorher verlegen auf die Luftwaffenstützpunkte in Japan und Südkorea, und das in Etappen. Die Reichweite eines Kampfjets im Luftkampf ist noch viel geringer, als die relativ kurze Reichweite eines Überführungsfluges. Genau da liegt das Problem der Amis. Sie müssen, wenn sie angreifen, ihre Kräfte über weite Wege heranbringen. Bei einem konventionellen Krieg, bräuchten die Chinesen nur ihr Gebiet zu verteidigen, der Feind kommt nicht aus allen Richtungen, weil geht nicht!

    Die obige Aussage der Chinesen ist ganz klar, und gemeint ist das wohl atomar. Putin hat sich ähnlich klar ausgedrückt, und das mehr als einmal. Aktuell, so seine Aussage, arbeiten die Amis fieberhaft daran innerhalb einiger Jahre die Reichweite ihrer Interkontinentalraketen ein wenig zu vergrößern, was ein Ungleichgewicht bedeuten würde.

    Die Chinesen haben derzeit einen technischen Vorsprung diesbezüglich, und in Bezug auf ihre Flugzeuge auch. Chinesische Raketen können nicht nur Ziele in Alaska und an der Westküste erreichen, sondern auch noch Städte tausende von Kilometern weiter im US Mutterland und die ganze Ostküste. Ausgerüstet mit einem fetten Sprengkopf 1 Megatonne, oder mit Mehrfachsprengkopf = 3 Stück mit unterschiedlichen Werten die auf 3 verschiedene Ziele eingestellt sind. Der Fette jedoch kann in Begleitung von 3 Täuschkörpern kommen, da bekommt das komplette US Raketenabwehrsystem (NMD) aber mal richtig zu tun. Die Reichweite der Abwehrraketen ist arg begrenzt, dadurch bleiben nur Minuten um zu treffen. Und nur ein Nuklearsprengkopf müsste durchkommen, damit die Amis mal wissen, was Krieg im eigenen Land bedeutet. Bis vor kurzer Zeit waren sie ja durch den Atlantik und den Pazifik geschützt, die Zeiten sind vorbei. Aber all das weiß man im Pentagon auch. Jahresbericht des Pentagon an den Congress in Sachen der Stärke Chinas ist als pdf im Internet abladbar, neben zahlreichen anderen Publikationen auch. Ein Thema für sich. Ist noch anzumerken, dass im Kriegsfall USA vs. China die NATO Partner zu den Gegnern der Chinesen zählen. Die Entfernung nach Berlin, Paris, London und zu anderen Städten der Vasallen ist geringer, als die Entfernung zur US Westküste.

    Jedoch ist das alles unwichtig im Endeffekt, weil wenn es zum Einsatz von Nuklearwaffen kommt, dann ist weltweit Feierabend. Die Schlittenfahrt mit den Chinesen wird im weltweiten nuklearen Winter enden.
    Man erinnere sich, wie man sich in Europa vor Angst in die Hosen pisste wegen ein wenig Radioaktivität in Sellafield, Tschernobyl und Fukushima, aber nun die Kriegstrommel rührt, was in einem Nuklearkrieg enden könnte. Für mich geistig nicht nachvollziehbar. Eine kleine Atombombe von nur 10 Kilotonnen Sprengkraft bei Oberflächendetonation ist stärker als die Bombe auf Hiroshima. In den Arsenalen weltweit liegen Sprengköpfe und Bomben bis rauf auf 1.200 Kilotonnen Sprengkraft pro Stück. Was ein atomarer A-Kopf oder eine A-Bombe unmittelbar anrichtet und über die Folgeschäden später, darüber gibt es absolut präzise Angaben. Die gab es schon ab den 60er Jahren in den Printmedien mit exakten Hochrechnungen der zu erwartenden Zahlen der Opfer. Einer der speziellen atomaren Bunker-Knacker Bomben würde sofern man das Ding auf die Atomanlage im Iran abwirft einen radioaktiven Fallout bewirken, welcher 1.500 Kilometer und mehr über Afghanistan, Pakistan und Indien ziehen würde. Innerhalb der ersten 2 Wochen würde es 3 Millionen Tote geben, und bis zu 35 Millionen Menschen könnten Krebs bekommen durch Radioaktivität. Erbschäden bei Neugeborenen kommen hinzu.

    Was du sicher auch nicht weißt ist die Tatsache, dass man schon vor Jahren in den USA darüber nachdachte aus der NATO auszusteigen, und aktuell ist das Thema gerade wieder im US Mainstream gewesen. Auch weißt du nicht, dass das US Militärs die NATO in total, aber OHNE die US Streitkräfte, als wenig brauchbar bezeichnet. Was über den NATO-Partner Deutschland speziell so hinter vorgehaltener Hand und speziell zum Afghanistan Einsatz so gesagt wird, das lasse ich mal. Das könnte dich schockieren, da du offensichtlich ein NATO Fan bist. Ich weiß nicht wo und wie oft du zu diesen Themen einliest. Für mich sind die Aussagen des Pentagon, der Oberkommandierenden der einzelnen US Streitkräfte und ähnlicher Kaliber (darunter auch US Politiker) in Bezug auf die Chancen einer Schlittenfahrt mit China verbindlicher, als deine Einschätzung. Du selbst magst ja vom 1. und 2. Weltkrieg viel Ahnung haben, aber über das was heute abgeht, also moderne Kriegsführung, und was derzeit bei wem in den Arsenalen liegt, dazu lese dich doch bitte ein. Die reine Anzahl der Waffen z.B. Flugzeuge und Schiffe ist heutzutage nicht mehr entscheidend. Heutzutage sind andere Komponenten wichtiger, und die sind nun mal derzeit bei den Russen und den Chinesen nachweislich besser.

    So, ich mache hier mal ein paar Tage Pause.

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