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Banken und Supermärkte in den Niederlanden: “Bargeld wird abgeschafft”

Scheinbar befinden wir uns tatsächlich in einem echten Kapitalismus. Warum? Im Kommunismus wird erst verstaatlicht und dann zerstört, im Kapitalismus wird erst zerstört und dann verstaatlicht. Natürlich ist das nur bedingt richtig, Kapitalismus muss nicht zwangsläufig schlecht sein, diese Symptome treten in der Regel erst mit verantwortungsloser Gier und Gesetzesbruch auf. Doch wo bewegt sich unsere westliche Kapitalismus-Welt denn hin? Die Zerstörung ist noch lange nicht beendet, die Verstaatlichung weit fortgeschritten.

Wohin geht die Reise?

Zerstört ist eigentlich bereits jede Bank in Deutschland, die nächste systemrelevante Großbank in der USA, die CIT, steht kurz vor der Pleite. Doch wird weiter vehement am bisherigen Kredit-System festgehalten, der GAU wird so lange wie möglich hinausgezögert. Die Schieflage blecht der Bürgende, entweder über Verschwendung von Steuergeldern oder über unfaire Angebote der Banken an die Privatkunden. Um das Kreditsystem wieder zu befeuern, will die Bundesregierung die Banken zwingen Darlehen zu vergeben. Wie das genau aussehen soll verrät man uns natürlich erst nach der Wahl.

Abschaffung von Bargeld

Ein weiterer Schritt ins Ungewisse ist die Abschaffung von Bargeld, die volle Einsicht und Kontrolle in sämtlichen Zahlungsverkehr. In den Niederlanden beginnt das bereits, andere westliche Staaten – besonders Deutschland – werden da sicher bald nachziehen. Ein Sprecher der ABN Amro (die größte Bank in den Niederlanden und die zwölftgrößte der Welt) sagte im Zuge dessen: „Wir werden unsere Kunden einfach zum bargeldlosen Zahlungsverkehr zwingen.“ Die EU kontrolliert nun auch den innereuropäischen Zahlungsverkehr, der Schutz der Bankdaten ist somit ausgehebelt.

Kehrt der Sozialismus zurück?

Irgendwie mieft das doch stark nach der Rückkehr des Sozialismus. Was machen eigentlich unsere demokratischen Volksvertreter derweil? Demokratisch das Volk vertreten? Wohl kaum, man jagt ängstliche Steuergenervte nun auch bis über die Staatsgrenzen hinaus. Justizministerin Brigitte Zypries will “Dreck” aus dem Internet verbannen, getarnt unter der unangreifbaren Kinderpornokäseglocke. Wirklich gemeint sind natürlich unabhängige Medien und Blogger, alles was die Regierung kritisiert soll aussortiert werden können (so wie in China).

Wie sieht die Zukunft aus?

Da der Sozialstaat bald bankrott gehen wird, werden Renten gekürzt bzw. gibt es gar keine mehr, Sozialhilfen werden gestrichen. Unsere Politiker kleben fest an ihren Sesseln und möchten nichts an der aktuellen Situation ändern ausser mehr Kontrolle und höhere Steuern, darum werden die Bürgenden irgendwann zu Selbsthilfemaßnahmen greifen. In Großbritannien verweigerten Ärzte einem Alkoholiker bereits die Behandlung und ließen ihn sterben. In Deutschland wird der Steuerzahler bald kein Interesse mehr daran haben, 40% der arbeitsfähigen Bürger durch Transferleistungen mitzuziehen. Noch höhere Belastungen für den arbeitenden Bürgenden sind kaum mehr vertretbar, zumal sich der Staat von jedem verdienten Euro bereits jetzt schon über 50% abzwackt. Das Kartenhaus muss so irgendwann einstürzen, die Schuldigen sollten zurücktreten und fähigeren Politikern, die im Sinne des Volkes handeln den Weg frei machen. Ansonsten wird das Ganze in einem Mega-Crash à la 1929 (oder schlimmer) enden, da unser momentanes Geldsystem eigentlich nur ein Haufen Schrott ist. Wir werden sehen, was uns die Bundestagswahl im September bringen wird. Doch wie heisst es so schön? “Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie schön längst verboten”.

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