30 Zivilisten bei US-Luftangriffen in Afghanistan getötet


Afghanistan/USA

Laut afghanischen Medien sind in der östlichen Logar-Provinz ca. 30 Zivilisten durch US-Luftangriffe ums Leben gekommen.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Berichten aus Afghanistan zufolge sind bei US-Luftangriffen in der östlichen Logar-Provinz des Landes etwa 30 Personen getötet worden, darunter Frauen und Kinder. Amerikanische Flugzeuge, so die Berichte, hätten in der Nähe der Provinzhauptstadt von Puli Alam ein Haus bombardiert.

Zunächst war unklar, ob es sich bei den Opfern um Militante handelte. Inzwischen meldet die Lokalzeitung Pajhwok Afghan News, dass es sich bei allen Opfern um Zivilisten handelte und aus der Region stammten.

„Es waren zwischen 28 und 32 Personen im Haus. Nur ein Mann der Familie überlebte, der irgendwo anders hingegangen war“, sagte ein Bewohner gegenüber der Zeitung. Salim Saleh, der Sprecher des Gouverneurs, bestätigte den US-Angriff. Auch afghanische Sicherheitskräfte seien vor Ort gewesen.

Die Taliban hatten zuvor behauptet, ein amerikanisches Flugzeug abgeschossen zu haben. Dabei sollen alle Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen sein.

Über 200.000 Afghanen auf der Flucht

Aufgrund der Kampfhandlungen sind seit Jahresbeginn 212.439 Afghanen aus 30 von 34 Provinzen des Landes heimatlos geworden und befinden sich auf der Flucht. Im vergangenen Jahr belief sich die Zahl auf insgesamt 660.000 Vertriebene.

Quellenangaben anzeigen
presstv

4 Comments

  1. die tötungsrate in afghanistan liegt bei 6,5, also genau wie in den osteuropäischen ländern moldawien und litauen. in venezuela liegt die tötungsrate bei 53 und in honduras bei 90,4. so schlimm kann es in afghanistan doch gar nicht sein dass so viele flüchten (wohin nur).

  2. Die ISAF Truppen in AFG töten ausschließlich Zivilisten. Die so genannten Taliban sind eine Volksgruppe von Afghanen, welche einen eingedrungenen Feind bekämpfen. In Bezug auf die pöhse Nazizeit heißen solche Leute politisch korrekt Widerstandskämpfer, aber im Gegensatz zu 1939 ist der Einsatz in Afghanistan ja kein Überfall, sondern eine humanitäre Friedensaktion. Jeder Afghane hat das Recht ein Gewehr zu besitzen seit ewigen Zeiten.

    Nun halten es die Amis wie folgt : Jede Person die eine Schusswaffe bei sich hat gilt als Feind. Auch ein Schafhirte zum Beispiel, der schon wie sein Urgroßvater mit einem Gewehr über die Berge zog. Darüber gibt es Filme satt mit dem Funkverkehr der Piloten im Hubschrauber, auch dito von Bodentruppen. Am besten ist der durch Manning bekannte Film. Da war es keine Schusswaffe, sondern das Teleobjektiv der Camera des Reporters der Agentur Reuters. Und wenn der Pilot der Meinung ist, da hat jemand ne Kalaschnikow, obwohl es sich um einen Regenschirm handelt, dann lässt sich die Zentrale das erneut bestätigen. Der Pilot bleibt bei seiner Aussage und bekommt den Feuerbefehl. Der Schirmträger wird unter hohen Kosten zu Hackfleisch verarbeitet. Realität in AFG, unterstützt von der Bundesregierung.

    Das ganze Problem weltweit entsteht dadurch, dass wenn sich Volksgruppen in einem Land gegenseitig bekämpfen (auch Bürgerkrieg genannt) sich der Ami dazu aufschwingt für irgendeine der Gruppen Partei zu ergreifen und mit seiner Militärmacht anrückt. Alternativ wird der Ami von der jeweiligen offiziellen Regierung um Hilfe gebeten, und wenn es um Öl und um Bodenschätze geht und die Bewohner eines Landes nun absolut keinen Bock haben auf Bürgerkrieg, dann wird einer inszeniert. Diese Methode praktizieren die USA seit ihrer Gründung. Ohne die Rüstungsindustrie wäre Amerika wirtschaftlich im Arsch. Ist alles Business, und man muss politisch korrekt ja auch mal an die vielen schönen Arbeitsplätze denken.

  3. @michi
    Nette Werte, jedoch in dem Artikel geht es um Tötungsdelikte verursacht durch die US Militärmaschinerie, und nicht um die Kriminalstatistik eines Landes. Und wenn die Amis einen Obermotz der pöhsen Taliban ausschalten wollen, dann nehmen sie keine Rücksicht auf Zivilisten. Da haben die Kollateralschäden nun mal schlechte Karten, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe von Terroristen aufhalten. Zivilisten, also Frauen und Kinder, waren schon dem Großen Friedens-Messias Obama scheißegal. Auch der hat derartige Luftangriffe per Unterschrift abgesegnet.

  4. kaiser wilhelm
    na dann haben wir es doch schwarz auf weiss! nicht irgendwelche diktatoren oder bürgerkriege sind schuld an millionen migranten in europa sondern die amerikaner.

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